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Lebensmittelmotten – Erkennen und gezielt beseitigen

Sie gelten als kleine Störenfriede, die sich über unsere Lebensmittel hermachen und zur richtigen Plage mutieren: Die Lebensmittelmotten. Es gibt jedoch drei verschiedene Arten, die unterschiedliche Merkmale aufweisen. Mit einem wachsamen Auge lassen sich die Motten voneinander unterscheiden und meist einfach beseitigen. 

Die Arten

Bevor Sie die Lebensmittelmotten bekämpfen können, müssen wir zunächst die Arten studieren, die sich in drei aufteilen: 

-Die Dörrobstmotte
-Die Mehlmotte
-Der Mehlzünsler
Diese treten ausschließlich im Haushalt oder anderweitigen Küchen auf und sind nicht mit den landwirtschaftlichen Schädlingen zu verwechseln, den Kork- und Getreidemotten. 
Bereits die äußerliche Erscheinung unterscheidet sich. Dörrobstmotten sind braun/weiß, die Mehlmotten sind silbrig/grau und die Mehlzünsler braun/gelb. Jedoch sind die Beseitigungsmethoden unterschiedlich, was an ihren abweichenden Nahrungsquellen liegt. 

Die Dörrobstmotte

Sie wird auch als Hausmotte oder Vorratsmotte bezeichnet und ist die verbreiterte Sorte der Lebensmittelmotten. 
Die Motten leben höchstens zwei Wochen, aber sie verbreiten sich bei hohen Temperaturen schnell. Daher gilt dessen Nachwuchs als Schädling. Die Raupen schlüpfen nach wenigen Tagen und bedienen sich an der Nahrung bis sie bereit sind zur Verpuppung. 
Hauptsächlich sind die Raupen bei getrockneten Lebensmitteln, wie Getreide oder Nudeln sowie Pulvergetränke wie Kakao oder Kaffee anzutreffen. 
Zur gezielten Bekämpfung empfiehlt es sich alle befallenen Lebensmittel zu entsorgen. Zur Vorbeugung müssen Nahrungsvorräte in Glas oder Plastik luftdicht verschlossen werden. Die Motten können durch Papier oder Pappe durchdringen, weshalb Nudeln oder Schokolade umgepackt werden muss.
Es gibt zwei Methoden zur Bekämpfung. Zum einen die Pheromonfalle – Eine Tafel, Streifen oder Karton, welches mit Lockduft sowie Klebemittel versehen ist. Die Falle ist lediglich gegen die Motten effektiv. 
Die andere Methode ist auf den ersten Blick sonderbar: Schlupfwespen. Die Schlupfwespeneier erhalten Sie in fast jeden Online-Shop. Der Papierbehälter mit den Eiern wird dort ausgelegt, wo sich die Mottenplage befindet. Wenn die Wespen schlüpfen, fallen sie über die Motteneier her, wodrin sie ihre eigenen Eier ablegen. Sind keine mehr vorhanden, verschwinden die Wespen. Ungewöhnlich aber effektiv. 

Die Mehlmotte

Anders als bei der Dörrobstmotte ist diese Art recht hartnäckig, obgleich sie sich nur über Mehlvorräte hermacht. Da die Motten bereits zwei Tage nach der Verpuppung ablagebereit sind, können sie sich rasend schnell vermehren. Zudem benötigen die Larven lediglich Mehl als Nahrungsquelle. Leider bleibt bei einem Befall der Mehlmotte nichts anderes übrig, als alle Mehlbestände zu kontaminieren. Die Larven sind in der Lage Gewinde zu überwinden oder Verpackungen zu durchbeißen, insofern diese dünn sind. Auch ihre Ausdauer ist beträchtlich. 
Die Bekämpfung ist daher schwerfälliger. In Betrieben müssen die Vorratskammern oder Lagern vergast werden. Im privaten Haushalt wird empfohlen die Mehlbestände zu entsorgen. Für erwachsene Motten sollte eine Pheromonfalle ausgelegt werden. Um künftige Befälle zu meiden, sollte Mehl luftdicht verpackt werden, wie etwa in Glasbehälter. 

Der Mehlzünsler

Im Gegensatz zur Mehlmotte befällt diese Lebensmittelmotte nicht nur Mehl, sondern kann so gut wie alles verspeisen. Selbst Pilze können sie vertragen, was Schimmelpilze miteinschließt. Diese Art findet sich auch eher in feuchten und warmen Umgebungen wieder. Sie sind ganzjährig anzutreffen und nicht nur im Sommer. 
Hauptsächlich verspeisen die Raupen Körner oder ähnliche Produkte. In Haushalten bevorzugen sie Mehl und Getreide. Da der Mehlzünsler jedoch seine Nahrungsquellen eher außerhalb findet, ist es eher selten ihn daheim anzutreffen. Ansonsten gelten dieselben Beseitigungsmethoden wie bei der Dörrobstmotte.

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